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Ebenfalls am 02.10. erschien die Verfilmung eines meiner liebsten Bücher in Jugendtagen.

Kurz zur Story: Jonas lebt in einer scheinbar perfekten Welt. Es gibt keine Kriege, keine Gewalt, alles ist perfekt kontrolliert. Es gibt aber auch keine Gefühle und keine Farben. Mit 16 Jahren soll ihm sein Job zugeteilt werden. Ihm wird die Ehre zuteil als neuer Hüter der Erinnerung ausgebildet zu werden. Nach und nach bekommt er die ganzen ausgelöschten Erinnerungen der Menschen. Zunächst an Schnee und an Farben, doch auch die Erinnerungen an Gewalt und an Kriege. Mit gemischten Gefühlen versucht Jonas diese zu verarbeiten.

Normalerweise versuche ich, wenn ich einen Film sehe, das Buch (wenn ich es im Vorfeld gelesen habe) auszublenden und den Film als einzelnes zu sehen. Doch diesmal bin ich vom Film einfach nur bitter enttäuscht. Ich habe das Buch im zarten Alter von 8 Jahren das erste Mal gelesen und seitdem immer und immer wieder verschlungen. Aber der Film konzentriert sich auf im Buch ziemlich unwichtige Dinge und dadurch zieht sich der Film hin, ohne wirklich auf den Punkt zu kommen. Die Kritiken zu dem Film sind überwiegend negativ ausgefallen und das aus gutem Grund. Statt die Story auszufeilen und auf den Punkt zu bringen, wurden lieber bekannte Schauspieler wie Meryl Streep angeworben. Es wird sich an Kleinigkeiten aufgehängt und natürlich die allseits beliebte Lovestory mit eingebaut, anstatt sich um die Nachricht des Buches zu kümmern.

Alles in allem bin ich einfach nur enttäuscht, aber empfehle jedem das wirklich gute Buch zu lesen! Dafür bekommt der Film 4 von 10 möglichen Punkten.

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