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Am 06.11. kam der neue Science-Fiction-Film von Christopher Nolan in die deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Erde hat sich gegen die Menschheit gewandt, Nahrungsanbau ist kaum noch möglich. Es wird gemutmaßt, dass inzwischen die letzte Generation der Menschen auf der Erde lebt. Die NASA, inzwischen im geheimen operierend, hat jedoch die Möglichkeit entdeckt, dass sie durch ein schwarzes Loch in weit entferntes Galaxien nach einer zweiten Erde suchen können. Der ehemalige Astronaut Cooper wird für die Mission auserwählt diese neue Erde zu finden und dann die letzten Menschen nachzuholen.

Begeistert von dieser Hintergrundidee rannte ich ins Kino und wurde bitterlich enttäuscht. Die Hintergrundidee ist durchaus interessant und regt zum Nachdenken an: Was wenn wir unsere Erde zu Grunde gewirtschaftet haben? Überschüttet von bildgewaltiger Weltraumaction und von sensationell guter Musik benebelt scheint der Film zunächst eine gute Figur zu machen. Doch die Dramatik übersteigert sich so sehr, dass es nur noch als störend wahrgenommen wird. Die Story wird ins endlose gezogen und nach jedem bisschen Action erfolgt ein neuer dramatischer Schlag, so dass es fast monoton wirkt. Am Ende wird es dann sogar so abstrakt, dass ich kurz davor war frustiert vorzeitig den Kinosaal zu verlassen, da mich die Überdramatik zu sehr störte.

Alles in allem reizt der Film doch nur im Kino anhand der schönen Bilder, kann mit der Story aber nicht überzeugen. Daher gibt es nur 5 von 10 möglichen Punkten von mir.

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