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Am 22. Januar erschien der Disney-Film, der kurz darauf auch den Oscar als bester Animationsfilm gewann.

Kurz zur Story: Hiro Hamada vertreibt sich seine Zeit mit illegalen Bot-Kämpfen und muss mehr als einmal von seinem Bruder Tadashi gerettet werden. Dieser überredet Hiro nach einem Besuch in seinem Labor an der Universität ebenfalls zu studieren. Doch bei Hiros Ausnahmepräsentation kommt es zu einem Feuer. Tadashi, der seinen Professor aus den Flammen retten will, stirbt. Nach Monaten voller Trauer, entdeckt Hiro Tadashis letztes Projekt – Baymax. Ein Gesundheitsroboter. Baymax erkennt Hiros Trauer und setzt von nun an alles daran Hiro wieder glücklich zu machen.

Wenn man erst einmal die seltsame Verschmelzung von San Francisco und Tokyo zu San Fransokyo verdaut hat, fängt der Film an Laune zu machen, während man Hiro beobachtet, wie er versucht seinen Platz zu finden. Im nächsten Moment ist man stolz, dass er es an die Uni geschafft hat, nur um im nächsten Moment den Tränen nahe zu sein, weil Tadashi stirbt. Disney schafft es wieder einmal mit den Emotionen der Zuschauer zu spielen und sie in alle Extreme zu drängen. Freude, Erheiterung, Trauer, Wut. Und doch schafft der Film es das schwierige Thema Trauerbewältigung anzusprechen und gekonnt zu verarbeiten, so dass es nicht wie die altbekannte Predigt eines Moralapostels wirkt.

Alles in allem ist es ein gelungener Disneyfilm für groß und klein und bekommt von mir 8 von 10 möglichen Punkten und eine eindeutige Filmempfehlung.

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