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Der diesjährige Oscargewinner für das beste adaptierte Drehbuch erschien am 22. Januar 2015 in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Alan Turing wird während des zweiten Weltkrieges für das Enigma-Projekt eingeteilt. Er und sein Team sollen die verschlüsselten Nachrichten der Enigma der Nazis entschlüsseln. Dafür baut Turing eine neue Maschine, muss jedoch mit vielen Hindernissen kämpfen.

Der Film hält, was er verspricht. Eine absolut spannende und packende Story voller unerwarteter Wendungen, erzählt über drei Zeitebenen, die ineinander verwoben werden und so ein Zeitkonstrukt erstellen, dass ich selten so gelungen bei einem Film gesehen habe. Gleichzeitig glänzen durchgängig alle Schauspieler in ihren Rollen, allen voran Benedict Cumberbatch als Alan Turing. Man fiebert von Anfang an mit Turing, obwohl er mit seiner unsozialen Art sehr arrogant herkommt und trotzdem schließt man ihn sofort ins Herz. Über den historischen Wahrheitsgehalt wird seit Premiere gestritten. Der Film basiert auf Andrew Hodges Biografie „Alan Turing – Enigma“. Doch dieser soll Fakten falsch wiedergegeben haben. Das Sehvergnügen des Filmes schmälert diesä keineswegs. Schade ist es nur, dass der Film von seinen acht Nominierungen nur einen Oscar gewinnen konnte.

Alles in allem ist der Film ein absolutes Muss für alle Film- und Geschichtsfans und bekommt daher von mir 9 von 10 möglichen Punkten.

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