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Am 19.02.2015 erschien die Horrorfilmfortsetzung zu die Frau in Schwarz.

Kurz zur Story: Die junge Lehrerin Eve Parkins wird Mitte des zweiten Weltkrieges mit einer Schulklasse aus Schutz vor den Bombenangriffen aufs Land geschickt. Sie kommen in einem verlassenem Haus in einer verlassenen Ortschaft unter, das abgeschieden auf einer Halbinsel liegt, nur zu erreichen über eine Straße, die bei Flut fast nicht mehr zu sehen ist. Doch schon bald merken sie, dass etwas ganz und gar nicht stimmt an diesem Ort.

 Ich kenne den ersten Teil leider nicht, daher kann ich die beiden nicht miteinander vergleichen. Der Anfang des Films schien sehr vielversprechend. Das zerstörte London im zweiten Weltkrieg, eine Schulklasse die aufs Land geschickt wird und ein verlassenes Haus auf einer Halbinsel, das von vornherein nicht vertrauenserweckend wirkt. Kompliment an die Szenenbilder, die das Haus entworfen haben.
Weiterhin verläuft sich der Film aber in Klitschees, so dass die komplette Handlung vorhersehbar ist. Auch schafft der Film es nicht in irgendeiner Weise Spannung aufzubauen. Man gruselt sich kein bisschen, weil der ganze Film nur auf Schockmomente beruht. Auf einmal taucht etwas aus dem Nichts auf und die Musik bzw. die Soundeffekte sind für einen Moment ganz laut. Natürlich zuckt man dabei zusammen, aber man gruselt sich nicht. Und der Film zieht und zieht sich, es kommt die obligatorische Liebesgeschichte dazu und selbst die Legende um das Haus war vorherzusehen.

Alles in allem ist es eindeutig kein Horrorfilm und erhält daher nur 02 von 10 möglichen Punkten.

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