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Am 05. März 2015 erschien das Drama für das Julianne Moore den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.

Kurz zur Story: Die Howlands sind eine glückliche Familie. Alice Howland ist eine anerkannte Linguistin Anfang 50. Doch langsam merkt sie, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie verliert teilweise die Orientierung und vergisst bestimmte Wörter. Bei einer ärztlichen Untersuchung bekommt sie die Diagnose Alzheimer.

Ich hab mir den Film im Originalton angeguckt und das war definitiv gut, denn so kommen die Betonungen besonders gut zur Geltung. Julianne Moore hat den Oscar hier absolut verdient gewonnen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde fühlt man sich mit Alice verbunden, leidet mit ihr, hofft und bangt mit ihr.
Auch die anderen Darsteller, allen voran Alec Baldwin, brillieren in ihren Rollen. Sogar Kristen Stewart wirkt diesmal nicht völlig fehl am Platz (hat aber auch eine wenig anspruchsvolle Rolle im Film).
Die Story ist von Anfang an mitreißend gestaltet. Man erfährt mit den Hauptcharakteren, dass etwas nicht stimmt, hört die Diagnose und sieht, wie Alice versucht mit der Diagnose zurecht zu kommen. Wenn sich der Alzheimer verschlimmert, häufen sich auch die Filmlücken. Man muss sich einiges selbst zusammenreimen, was den Film aber so glaubhaft macht.

Alles in allem ist der Film sehr liebevoll gestaltet und berührt einen sehr tief. Meine Augen sind definitiv nicht trocken geblieben und erhält daher von mir 10 von 10 möglichen Punkten.

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