Schlagwörter

, , , ,

Ebenfalls am 12.03.2015 erschien der neue Film von Matthew Vaugn in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Während eines Einsatzes wird Galahad, Mitglied der Kingsman, von einem Kollegen gerettet. Dieser stirbt dabei. Also übergibt Galahad der Familie ein Medaillon, mit einer Nummer für Notfälle. Jahre später ist Eggsy, der Sohn des Verstorbenen, in Schwierigkeiten und erinnert sich an das Medaillon. Er ruft auf der Nummer an und trifft wenig später auf Galahad. Dieser holt ihn nicht nur aus seinen Schwierigkeiten, sondern weiht ihn auch in das Geheimnis der Kingsman ein. Eggsy ist faszniert und bekommt seine Chance selbst ein Kingsman zu werden.

Ich bin absolut begeistert von dem Film! Er kombiniert die Eleganz von James Bond, die Härte und den Witz von John Wick und parodiert sich trotzdem teilweise selbst. Der Humor ist teilweise sehr subtil, was dem Film noch einen zusätzlichen Charme verleiht.
Die Figuren sind allesamt voller Liebe kreiert. Aber nur ein Film, der sich nicht ganz ernst nimmt, bringt es fertig einen Schurken zu präsentieren, der einen Sprachfehler hat und absolut kein Blut sehen kann. Samuel L. Jackson mit Sprachfehler ist allein schon ein Kinobesuch wert. Auch ansonsten ist der Cast sehr gut gewählt, allen voran Colin Firth, auf dem die Rolle genau zugeschrieben scheint. Die Handlung ist spannend und mitreißend und an den wenigsten Stellen vorhersehbar, was mittlerweile bei einem Actionfilm selten geworden ist.
Die Musik ist sehr gut komponiert. Auch in diesem Bereich schimmert einiges an Ironie durch, wenn ein fetziger Popsong während eines absoluten Gemetzels gespielt wird.

Alles in allem finde ich kaum Worte für die Brillianz des Films und empfehle daher jeden, sich sein eigenes Bild zu machen. Von mir erhält der Film 10 von 10 möglichen Punkten.

Advertisements