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Ebenfalls am 30.04.2015 erschien ein etwas andersartiger Horrorfilm mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Jerry Hickfang führt auf den ersten Blick ein ganz normales Leben. Er arbeitet in einer Badewannenfabrik, wohnt zusammen mit seinem Hund und seiner Katze über einer Bowlingbahn und schwärmt für Fiona aus der Buchhaltung. Aber Jerry ist schizophren und hört Stimmen, wie die von Hund und Katze. Während eines Dates mit Fiona kommt es zu einem Unfall und am Ende bringt Jerry Fiona ausversehen um. Sein Hund rät ihm zur Polizei zu gehen, doch seine Katze bringt ihn dazu, die Leiche verschwinden zu lassen. Fortan steht Fionas Kopf in seinem Kühlschrank und spricht auch mit ihm.

The Voices ist eindeutig ein andersartiger Film, der zwischen den Genres Horror und Komödie hin und her springt. Man braucht bitterbösen schwarzen Humor, um ihn zu mögen und darf nicht zimperlich sein, was Blut angeht. Die Handlung ist zwar skurril, aber trotzdem auch interessant und bietet auch einen guten Spannungsbogen. Während man am Anfang des Films schon in Jerrys „heile Welt“ hineingeworfen wird, entdeckt man erst nach und nach, wie die eigentliche reale Welt aussieht. Doch selbst als Zuschauer will man diese nicht sehen und wartet nur darauf wieder mit Jerry in seine Welt abzutauchen.
Ryan Reynolds zeigt in diesem Film sein ganzes Können als Schauspieler und bringt die Rolle des Jerry so liebevoll rüber, dass man eher Mitleid als Ekel empfindet. Auch die anderen Charaktere, gespielt von Gemma Arterton und Anna Kendrick, werden gut verkörpert und haben genau den richtigen Tiefgang, den der Film braucht.
Jerrys Hund und Katze agieren in dem Film als die Verkörperung von Engelchen und Teufelchen. Während der gute treue Hund meist Smalltalk mit ihm treibt, oder ihm gut zuredet, dass er zur Polizei gehen soll, weil er ja nichts für seine Taten könne, wird die Katze als bitterböse und manipulativ dargestellt, die Jerry ständig dazu drängt noch mehr zu morden. Die Idee nicht ein Engelchen und ein Teufelchen auf Jerrys Schulter zu setzen, sondern ihn mit seinen Tieren sprechen zu lassen finde ich gut, aber wieso ist die Katze eigentlich immer die Böse?

Alles in allem gibt es eine Filmempfehlung für alle, die schon den Trailer mochten. Ich war mit zwei Freunden im Film und während ich rausging mit einem „Es war einfach kein Film für mich“ waren meine Freunde absolut begeistert. Der Film erhält von mir 8 von 10 möglichen Punkten.

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