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Am 14.05.2015 erschien der Endzeit-Film des Regisseurs George Miller als vierter Teil in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Welt ist am Ende, die Landschaft nur noch Ödland und der wertvollste Rohstoff ist das Wasser. Die letzte Quelle wird vom Tyrann Immortan Joe und seinen Warboys beherrscht. Doch eines Tages bricht seine Imperatorin Furiosa mit den fünf schwangeren Frauen Joes aus und versucht in ihre ursprüngliche Heimat zu gelangen. Eher unfreiwillig begleitet sie Mad Max, der zuvor von Joes Warboys gefangen genommen wurde. Es beginnt eine spannende Jagd.

Ich habe die ursprüglichen Filme der Mad Max Reihe nicht gesehen und bin auch in diesen eher zufällig hineingestolpert, muss aber sagen, dass ich positiv überrascht bin! Der Film zeigt im Prinzip eine einzige große Hetzjagd mit den abgefahrensten Autos. Das heißt Spannung ab der ersten Sekunde des Films. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, hätte ich nicht gedacht, dass der Film wirklich spannend bleibt, aber George Miller hat es geschafft. In keinem Moment des Filmes dachte man auch nur daran, dass sich der Film wohl gerade etwas zieht oder die Spannung abnimmt.
Unter den ganzen bildgewaltigen Actionszenen bleibt allerdings die Handlung an sich etwas links liegen. Natürlich wurde ein grobes Konzept entwickelt, das als Handlung dient, aber es ist nur ein Nebenbestandteil des Films. Dies wurde aber beabsichtigt und auch von Anfang an so angekündigt. Doch gerade dies finde ich positiv, denn meistens hält sich ein Film eher mit der Handlung auf und vernachlässigt dabei die Actionszenen.
Heftig kritisiert wurde inzwischen vorallem von Männerrechtlern, dass der eigentliche Held Max durch die starke Frauenfigur der Furiosa komplett in den Hintergrund gerät. Da gibt es wirklich einmal eine starke Frau in einem Film und schon wird dies kritisiert. Natürlich heißt der Film Mad Max, aber ich bin begeistert, dass man es einmal schafft eine starke Frauenfigur in so einen Actionstreifen einzubauen.

Alles in allem ein Muss für alle Actionfans, denn der Film tritt den Filmen der letzten Jahre einmal ordentlich in den Arsch und zeigt, wie es geht. Dafür erhält er von mir 08 von 10 möglichen Punkten.

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