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Am 28.05.2015 erschien ein Film, der sich mit der Sportart „Parkour“ auseinandersetzt in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Cam arbeitet als Fahrradkurier, und hat ziemliche Geldprobleme. Eines Tages trifft er auf die Parkourkünstlerin Nikki, wobei sein Fahrrad zerstört wird. Als er ein neues als ein anonymes Geschenk bekommt, sucht er Nikki und lässt sich von ihr in die Kunst des Parkours entführen.

Die Kunst des Parkours ist durchaus faszinierend, wenn sie auf die richtige Art dargestellt wird. Dies gelingt dem Film leider nicht. Die Handlung ist vorhersehbar und voller plumper Dialoge. Das Klitschee des Jungen in Geldschwierigkeiten, der auf eine hübsche Frau trifft und sich natürlich sofort unsterblich in sie verliebt. Seine eigenen Probleme treten in den Hintergrund, weil er sich um ihre Kümmern will. Selbst das Ende erstickt in Klitschees und bietet nichts neues.
Die Parkourszenen sind gut choreographiert und zeigen wieder einmal, dass Taylor Lautner es zwar schauspielerisch wenig drauf hat, aber sportlich dafür umso mehr, denn einige Szenen hat er wohl ohne Stuntdouble gedreht. Leider kann man sie durch die schlechte Kameraführung wenig genießen. Der Film ist der erste durch den mir übel geworden ist und von dem ich Kopfschmerzen bekommen habe. In jeder Parkourszene werden die Darsteller von einem Kameramann verfolgt, der anscheinen das erste Mal eine Kamera in der Hand hält. Denn die Kamera wackelt sehr stark, so dass einige Einstellungen sogar verschwommen sind. Hier hätte man eindeutig bessere Kameraeinstellungen nutzen können.

Alles in allem empfehle ich diesem Film keinem mit einem anfälligen Magen, wie meinem. Dadurch erhält der Film auch nur 02 von 10 möglichen Punkten.

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