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Auch am 04.06.2015 erschien der neue Film mit Melissa McCarthy in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Susan Cooper arbeitet bei der CIA als „Stimme im Ohr“ von Agent Bradley Fine. Als dieser jedoch in Schwierigkeiten gerät, gibt sie ihren Schreibtischjob auf und versucht sich selbst als Agentin. Dabei weicht sie aber vom Plan ab und versucht selbst die Atombombe zu finden.

Melissa McCarthy überzeugte in letzter Zeit eher weniger durch starke Rollen und eher durch flachen Humor, der sie stark auf ihr Gewicht reduzierte. Daher ging ich an diesen Film auch eher kritisch heran. Der Humor bezieht sich in diesem Film jedoch nur selten auf ihr Gewicht und landet auch nur selten „unter der Gürtellinie“. Trotzdem kann er nicht großartig punkten, da er in jeder Situation sehr vorhersehbar war. Die Handlung ist gut gestrickt, aber leider ebenso vorhersehbar.
Während Melissa McCarthy zwar nicht ihre beste, aber doch eine vorzeigbare, Leistung ablegt, parodiert sich Jason Statham gekonnt selbst. Während er auf harten Macho macht, behindert er sich gekonnt selbst. Das Highlight des Films (für mich zumindest) ist, wenn Statham gefühlt jeden seiner abenteuerlichen Stunts seiner bisherigen Filme aufzählt. Hierfür ein großes Lob an den Drehbuchautor.
Aber trotz allem, dass der Humor sehr einfach und die Handlung vorhersehbar ist, trifft er jedoch genau den richtigen Punkt bei einer Großzahl der Zuschauer. Für die große Leinwand ist er daher vielleicht nicht zu empfehlen, aber für einen DVD mit Freunden definitiv zu empfehlen.

Alles in allem erhält der Film 05 von 10 möglichen Punkten.

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