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Am 02.07.2015 erschien die Vorgeschichte zu den „ich einfach unverbesserlich“ Filmen bei denen diesmal die Gehilfen des bösen Gru in Augenschein genommen werden, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Minions waren schon immer auf der Suche nach dem bösesten und fiesesten Schurken, um ihnen zu dienen. Doch im Laufe der Geschichte hatten sie einfach kein Glück einen Schurken zu behalten. Dadurch wurden sie sehr antriebslos. Bis sich Kevin, Stuart und Bob auf den Weg machten, endlich einen neuen Schurken zu finden. Ihr Weg führt sie über New York zur Villain-Convention. Dort treffen sie auf Scarlett Overkill.

Vorab gab es ja viele Spekulationen, ob die Minions, die in „Ich einfach unverbesserlich“ nur als lustige Nebencharaktere fungierten, auch das Potenzial haben einen ganzen Film zu tragen. Der Hype um die Minions ist groß, daher war es naheliegend, dass ein Film kommen würde. Und sie schaffen es tatsächlich den 91 Minütigen Film zu tragen. Sie bleiben ihren Rollen aus den ersten Filmen treu, sind weiterhin etwas tollpatschig, aber unglaublich liebenswürdig und sehr witzig. Dadurch, dass drei Minions im Vordergrund stehen, konnten auch die Charaktere vertieft werden, was mit allen Minions etwas schwer geworden wäre. Auch alle anderen Charaktere wurden gut gezeichnet und bilden eine gesunde Mischung.

Allerdings haben es die Macher der Trailer wieder einmal geschafft, praktisch den ganzen Film vorweg zu nehmen. Wenn man vorab alle Trailer gesehen hat, kennt man die meisten Szenen und auch die ganze Story. Der Film bietet dann nur noch wenig neuen Witz und auch wenig unvorhergesehenes. Das finde ich sehr schade, weil der erste Trailer richtig Lust auf den Film gemacht hat, aber von der eigentlichen Story wenig verraten hatte. Dies änderte sich aber mit dem zweiten Trailer, der dann in der Kombination mit dem ersten praktisch alles vorweg nahm. Das ist echt ärgerlich und sollte meiner Meinung nach vermieden werden.

Vorab hatte ich auch meine Zweifel bezüglich der Sprache der Minions, da dies ein Gemisch aus den verschiedensten Sprachen ist. Teilweise hat man dann doch etwas verstanden, da auch Deutsch und Englisch dazuzählen. Aber auch ansonsten konnte man durch Gestik, Mimik und Handlung immer verstehen, was einem die Minions sagen wollten und es blieb nichts unklar.
Ein riesen Lob gebührt Heitor Pereira für die musikalische Auswahl. Jedes Musikstück ist sehr gut gewählt und hat sehr viel zur guten Laune des Films beigetragen. Teilweise waren sie etwas ironisch, was sie nur noch passender und lustiger gemacht haben. Auch haben sie die Zeit, in der der Film spielt gut aufgegriffen und ‚rüber gebracht.
Die Handlung an sich ist gut durchdacht und bietet allerlei Witz und Charme. Nur gegen dem Ende bleibt der Film leider nicht seinem Stil treu, sondern überdreht in einer „Endschlacht“. Das hat leider sehr viel Witz wieder genommen und wollte einfach nicht so richtig ‚rein passen. Das eigentliche Ende aber hat dies wieder gut überspielt und gibt auch die perfekte Überleitung zu „Ich einfach unverbesserlich“.

Alles in allem unterhält der Film sehr gut und jeder, der die Minions mag, sollte sich diesen Film ansehen. Daher erhält er von mir 07 von 10 möglichen Punkten.

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