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Am 09.07.2015 erschien eine neue französische Komödie unter dem Motto „Wer hier verliert, gewinnt“ in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Florence und Vincent Leroy führen eine vorbildliche und glückliche Ehe mit ihrem drei Kindern. Nur lieben sie sich nicht mehr. Also beschließen sie ganz einvernehmlich sich scheiden zu lassen. Sie sind sich in allem einig und wollen sich das Sorgerecht teilen. Doch dann bekommen beide beruflich das Angebot ihres Lebens. Beide nehmen an und hoffen, dass der jeweils andere das Sorgerecht übernimmt. Doch da keiner Nachgeben will, fangen beide an die Kinder immer mehr zu manipulieren, dass sie das andere Elternteil bei einer Abstimmung vorziehen würden.

 Mama gegen Papa balanciert durchgängig auf einer Linie zwischen Humor, schwarzem Humor und holt das Jugendamt. Während der Film sehr humorvoll anfängt, steigert er sich immer mehr ins absolut übertriebene. Ja, die Kinder sind nicht einfach, da sich auch einige in der Pubertät befinden. Während die meisten Aktionen einen vor Lachen fast auf dem Boden liegen lassen, gehen ein paar jedoch eindeutig zu weit und einem bleibt das Lachen im Halse stecken.
Wenn man diese Tatsache jedoch außer Acht setzt, schafft der Film es nach einer etwas zu lang geratenen Aufwärmphase, die Spannung durchgängig zu halten. Kaum glaubt man, dass die Tat des einen nicht mehr übertroffen werden kann, schafft es der andere trotzdem. Nur das Ende mag so gar nicht gelingen. Auf dem absoluten Höhepunkt des Chaos schien dem Drehbuchautor die Puste auszugehen, weswegen ein liebloses und vorallem liebeloses Ende hingeklatscht wurde.

Alles in allem schafft der Film durchaus das Publikum gut zu unterhalten, wenn man über ein paar Schwachstellen hinwegsieht. Daher gibt es 6 von 10 möglichen Punkten.

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