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Am 30.07.2015 erschien der Film, der die Herzen aller früheren Arcaderspieler höher schlägen lässt, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: 1982 schickte die NASA eine Kapsel ins Weltall gefüllt mit allerlei Videos aus unserer Welt. Unter anderem von der Arcade-Weltmeisterschaft. Jahre später bedrohen Aliens die Welt, in dem sie zum Leben erweckte Videospiele auf die Erde schicken. Nun ruft die US-Regierung die Arcader von früher zusammen, damit sie mit ihrem Wissen die Welt retten können.

Mit Jahrgang ’93 bin ich wahrscheinlich nicht so ganz die Zielgruppe des Films, da mir die meisten Arcade Spiele nichts sagten. Dafür hatte ich aber meinen Freund dabei, der die meisten Spiele kannte und davon wiederum auch die meisten selbst gespielt hatte. Aber auch ohne das Vorwissen über die Spiele macht der Film Laune. Die Handlung an sich kann man bereits den Trailern entnehmen, die leider bereits wieder viel vorweg nehmen. Trotzdem bietet sie noch die ein oder anderes unvorhersehbaren Wendungen, die den Film trotzdem nicht an Spannung verlieren lässt.
Während der Anfang ein bisschen langsam dahin plätschert und schon die (anscheinend nicht vermeidbare) Liebesgeschichte einführt, nimmt der Film schnell Fahrt auf und lässt mit dem ein oder anderen lustigen Spruch das Publikum bereits lauthals loslachen. Die einzelnen Videospielschlachten im realen Leben sind sehr spannend und sorgen auch hier teilweise für Erheiterung. Der Kontrast zwischen der neuen 3D-Technik der Filme und den alten verpixelten Arcadespielen ist interessant anzusehen und gibt dem Film einen ganz eigenen Flair.
Über die Schauspielleistungen lässt sich bestimmt streiten, zumal Adam Sandler immer ein Streitpunkt ist. Meiner Meinung nach sind die Schauspielleistungen zwar nicht unbedingt gut, aber doch vollkommen ausreichend für den Film, der größtenteils auf die Arcadeanimation und die Schlachten baut. Auch hat man hier sehr namenhafte Schauspieler, die alle ihren ganz eigenen Charme einbringen. Nicht zuletzt Peter Dinklage sorgt für viele lustige Dialoge.
Während teilweise die Dialoge sehr ausgefeilt scheinen und zu großer Erheiterung führen, scheinen andere Passagen sehr gestellt und wirken nicht echt. Da wurde zu sehr auf die Humordrüse gedrückt, was leider nach hinten los ging. Ich finde, dass hat der Film nicht nötig, weil er es doch schafft den Zuschauer auf einer gewissen Humorebene zu packen.

Alles in allem macht der Film durchaus Laune und man kann leicht über seine paar Schwachstellen hinwegsehen. Dafür erhält der Film von mir 05 von 10 möglichen Punkten.

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