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Am 23.07.2015 erschien die Fortsetzung des Films über den strippenden Channing Tatum in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Mikes hörte vor drei Jahren mit dem Strippen auf. Doch seine Freundin lehnte seinen Antrag ab und sein neu gegründetes Geschäft kann sich nur mühsam über Wasser halten. Als seine alte Strippergruppe – sichtlich geschrumpft- wieder auftaucht, willigt er schnell ein mit auf die Abschiedstour zur Stripperconvention zu fahren.

Schon der Plot lässt auf die Qualität des Films schließen. Wer den ersten Teil bereits mochte, wird diesen Teil lieben. Wer den ersten Teil nicht mochte, sollte auch um diesen einen weiten Bogen machen!
Im zweiten Teil treffen wir Mike wieder. Vor drei Jahren hörte er mit dem Strippen für seine Freundin auf. Diese hat sich inzwischen von ihm getrennt, aber Mike hat sich seinen Traum erfüllt und ein Geschäft gegründet, in dem er Möbeleinzelstücke herstellt. Leider kann er sich damit eher schlecht als recht über Wasser halten. Da kommt es ihm ganz recht, dass seine ehemaligen Stripperfreunde anrufen und ihn mitnehmen wollen auf ihre Abschiedstour. Da lässt sich Mike nicht zweimal fragen. Mit mehreren Zwischenstopps, auf denen sie auch längst vergessene Freunde treffen, fahren sie zur Stripperconvention, um ihren großen Abschied zu feiern.
Der Film versucht tiefer zu gehen. Er will die Gefühle und Gedanken der Stripper darstellen und ihrem dasein, dass aus Alkohol und Frauen besteht, einen tieferen Sinn geben. Doch der Film schafft es lediglich diese Themen anzukratzen, ohne das man sie näher wahr nimmt oder sich großartig Gedaken darüber macht. Man verfolgt eine ebenso plumpe Handlung, mit den gleichen plumpen Dialogen, wie bereits im ersten Teil. Alle Dialoge sind sehr gestellt und in die Szenen gepresst, ohne dort hineinzupassen. Hinzu kommen Schauspieler, die sich allein auf ihre Bauchmuskeln verlassen und dabei vergessen Ausdruck in ihre Gesichter zu bringen.
Jedoch, wenn man aufhört den Film ernst zu nehmen, kann der Film durchaus erheitern – wenn auch meist ungewollt. Wirklich lohnen tut sich der Film nur für die große Abschlussszene auf der Stripperconvention. Denn dort gipfelt der Film in gute Tanz- und Strippauftritte, die vor allem bei der Damenwelt gut ankamen. Diese sind aber im Gegensatz zum ersten Teil wirklich gut durchdacht und erzählen eine Geschichte. Dadurch wirken die Stripszenen nicht so sinnfrei aneinander gereiht, sondern künstlerisch gut inszeniert.

Alles in allem ist der Film definitiv nur etwas für Fans des ersten Teils und erhält von mir 03 von 10 Punkten.

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