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Hallo ihr Lieben,
der „gruseligste“ Tag des Jahres (und ja, ich weiß, dass Halloween eigentlich nur Komerz ist und wir eigentlich Luthers Thesenanschlag am Reformationstag feiern) ist vorbei und ich hab zumindest einen Horrorfilm gesehen. Als „Spezial“ möchte ich euch einen Film, eine Serie und ein Buch zum Thema vorstellen.

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A nightmare on Elm Street

Ich habe gestern die Version von 2010 gesehen (endlich ein Film von meinem SuF abgearbeitet).

Kurz zur Story:Freddy Krüger ist zurück. Er schleicht sich in die Träume von einer Gruppe Jugendlicher. Wieso sind es genau diese? Nachdem einer nach dem anderen in seinen Träumen heimgesucht und letztendlich getötet wird, suchen die Überlebenden nach Antworten und nach ihrer Verbindung zueinander. Dabei arbeitet die Zeit gegen sie, denn sie dürfen nicht einschlafen, oder sie sterben.

Ich kenne das Original nicht, bin aber von diesem Remake nicht wirklich überzeugt. Natürlich ist die Handlung gruselig und jagt einem einen Schauer über den Rücken, aber der Film versteift sich auf Geschreie und Gerenne und vor allem viel Blut. Dabei verpasst der Film sich auf die Hintergründe zu fixieren, die alleine schon schaurig genug sind und somit auch den nötigen Spannungsbogen. Die Schauspieler sind mir (durch andere Rollen) sehr sympathisch, können in diesem Film aber leider nicht überzeugen. Lediglich Jackie Earle Haley schafft es die Rolle des Freddy Krügers gekonnt umzusetzen und ein bisschen Grusel in den Film zu bringen.

American Horror Story – Asylum

Die erste Staffel Murder House habe ich euch bereits vorgestellt. Die Erfolgsserie geht weiter, mit den gleichen Schauspielern, aber einer neuen Handlung und neuen Charakteren.

Kurz zur Story: 1964, Briarcliff. Der junge Kit Walker wird in die psychiatrische Klinik eingeliefert, weil er als der Serienmörder „Bloody Face“ gehandhabt wird. Unter der strengen Hand von Schwester Jude wird die Klinik geführt, deren Zustände einfach nur erschrecken. Die Journalistin Lana Winters will das Ganze entlarven, landet bei einem Einbruch, aber selbst in der Anstalt und wird wegen ihrer Homosexualität festgehalten. Dabei treffen sie auf schaurige und verrückte Gestalten.

Während die erste Staffel begeisterte und an einem einzigen Wochenende durchzuschauen war, habe ich mich wochenlang durch die zweiten Staffel gequält. Das Erscheinungsbild ist wie gewohn gruselig und die Charaktere verrückt bis schaurig, aber die Handlung zieht sich und kommt nicht richtig in Schwung. Angelegt auf vielleicht die Hälfte der Folgen wäre die Serie wie gewohnt spannend geworden, aber so zieht sie sich wie Kaugummi, ohne das die einzelnen Folgen irgendetwas aussagen. Ich hoffe, dass die dritte Staffel wieder mehr Spannung bringt.

Dr. Jeckyll und Mr. Hyde

Es ist schon einige Zeit her, seit ich das Buch das letzte Mal gelesen habe. Aber noch immer gehört es zu meinen Favoriten in meinem Bücherregal.

Kurz zur Story: Mr. Utterston ist der Anwalt des angesehenen Arztes Dr. Jeckyll. Eines Abends erzählt ihm sein Cousin Mr. Enfield von einem Vorfall in dem ein mysteriöser Mr. Hyde ein Kind umgerannt hat. Dabei wurde er gefasst und zu einem Bußgeld von 100 Pfund verurteilt. Der Check lief auf den Namen Dr. Jeckyll. Auch ein geändertes Testament des Arztes führt bei Utterston zur Beunruhigung. Er stellt Nachforschungen an und findet schreckliches heraus.

Das Buch von Robert Louis Stevenson ist vielleicht vom Schreibstil her nicht nach Jedermanns-Geschmack – es wurde auch 1886 geschrieben – aber die Handlung ist nur allzu bekannt. Dr. Jeckyll, der den „bösen“ Teil seines Körpers loswerden wollte und so seine zweite Persönlichkeit Mr. Hyde erschuff. Doch wie kontrolliert man diesen Teil und was passiert, wenn man sich nicht mehr zurückverwandeln kann? Das Buch ist nicht nur spannend und verpasst einem einen Schauer, sondern wirft auch tiefgründige Fragen auf.

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