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Am 12.11.2015 erscheint ein neues Biopic über den Apple-Gründer Steve Jobs in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Steve Jobs steht vor der Präsentation des Mackintosh. An seiner Seite seine treue Marketing Chefin Joanna. Doch direkt vor der Präsentation trifft er auf verschiedene Mitarbeiter und auf seine Ex-Freundin mit Tochter, die nach einem Test als Jobs Tochter bestätigt wurde. Trotzdem will er die Vaterschaft nicht anerkennen.

Steve Jobs erzählt keine komplette Lebensgeschichte. Der Film spielt vor drei verschiedenen Präsentationen, beginnend mit dem Mackintosh. Dabei begegnen Jobs immer die gleichen Personen, mit denen er eigentlich nicht reden will, es aber doch irgendwie muss. Dabei versucht seine Markenting Chefin Joanna alles zu regeln und Jobs zu bremsen, der seine Mitarbeiter anschreit, beleidigt, ihnen unmögliche Aufgaben gibt und mit Kündigungen droht. Alles für die perfekte Präsentation. In den Gesprächen lernt man die Hintergründe zu den Produkten und auch zu Jobs selbst, wobei zumindest er in keinem guten Licht mehr dasteht.
Michael Fassbender übernimmt die Rolle des Steve Jobs. Dabei beweist er einmal mehr, was für ein guter Charakterschauspieler er ist. Jobs selbst wird immer als das Genie von Apple dargestellt. Aber in diesem Film merkt man, dass er teilweise an der Produktentwicklung nicht beteiligt war, diese aber als seine hingestellt hat und auch im privaten kein netter Zeitgenosse ist. Im Film tauchen immer wieder seine Ex-Freundin und seine Tochter auf, für die er lange Zeit die Vaterschaft nicht anerkennt.
Der Film schafft es trotz dreimal der exakt gleichen Sitaution nicht an Spannung zu verlieren, was vor allem den ausgefeilten Dialogen und Fassbenders Darstellung geschuldet ist.

Es bleibt bei diesem Artikel bei einer Kurzkritik, da es mir schwerfällt dem Film gegenüber objektiv zu bleiben, da mir Jobs sehr unsympathisch ist und ich auch von Apple nichts halte. Dies hat jedoch nichts mit dem Film an sich zu tun.

Alles in allem ist es endlich einmal ein kritisches Biopic, indem Jobs nicht glorifiziert wird und bekommt 07 von 10 möglichen Punkten.

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