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Hallo ihr Lieben,
meine Liste der Filme, die ich noch sehen möchte, wächst und wächst fast jeden Tag. Wann also die Zeit finden, die Filme nachzuholen? Schwierig, schwierig, aber ab und an schaff ich es dann doch die Liste wieder ein wenig zu verkürzen und daher nun hier die vierte Ausgabe der Filme, die ich zunächst verpasst habe zu sehen, nun das ganze aber nachholen konnte.

  1. The Interview: James Franco und Seth Rogen haben eine gemeinsame Fernsehsendung. Nun sollen sie Kim-Jong Un höchstpersönlich interviewen. Doch die CIA hat andere Pläne und bittet die beiden den Diktator während ihres Aufenthaltes in Nordkorea zu eliminieren. Wenn die Namen James Franco und Seth Rogen in einem Film auftauchen, dürfte ziemlich klar sein, was das für ein Film wird. Auch so bei The Interview. Die beiden beweisen wieder einmal ihren sehr „speziellen“ Humor, der mehr als nur unter der Gürtellinie ist. Daher ist der Film weder spannend, noch in irgendeiner Weise lustig oder amüsant. Daher bekommt der Film von mir 01 von 10 möglichen Punkten.

2. Whiplash: Miles Teller und J. K.  Simmons brillieren in diesem Film über einen Schlagzeuger, der an einer der besten Musikschulen des Landes studiert. Eines Tages wird er noch im ersten Semester vom Leiter der Studioband entdeckt und engagiert. Doch dieser glaubt, dass er durch Tyrannei seiner Schüler das beste aus ihnen herausholt. Whiplash ist ein Film, der zeigt, wie weit Menschen gehen, um ihren Traum zu verwirklichen und wie sehr sie dabei an ihre Grenzen stoßen. Der Film ist bitterernst, packend, voller Leidenschaft und absolut brutal. J. K. Simmons gewann hier absolut zurecht den Oscar für seine Rolle. Doch trotz all der Leidenschaft tritt die Musik im Film stark in den Hintergrund. Auch braucht der Film einige Zeit, um richtig in Fahrt zu kommen. Daher gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

3. Chappie: In der nahen Zukunft werden in Johannesburg „Scouts“ also Polizeiroboter getestet. Aber der Forscher und Programmierer Deon möchte nun dafür sorgen, dass die Scouts auch selbstständig denken und fühlen können. Doch der ehemalige Soldat Vincent hält nichts davon. Er glaubt, dass künstliche Intelligenz zu fehlerhaft ist. Trotzdem schafft es Deon einen Roboter zu konstruieren, der nun wie ein Kind lernen muss. Doch Chappie fällt einer Bande Kleinkrimineller in die Hände, die sich zwar liebevoll um ihn kümmer, ihn aber auch schnell ins falsche Milieu führen. Chappie ist ein liebevoller Film, der sich zum einen mit dem Thema künstliche Intelligenz befasst, aber auch mit dem Thema, wenn man im falschen Milieu aufwächst, wie man sich dann entwickelt. Dabei verheddert sich der Film in verschiedenen Handlungssträngen und versucht trotzdem noch die Spannun hochzuhalten. Heraus kommt ein Film, der zwar einen liebevollen Charakter geschaffen hat, aber ansonsten leider nicht überzeugen kann. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

4. St. Vincent: Als die alleinerziehende Maggie mit ihrem Sohn Oliver in das Nachbarhaus von Vincent MacKenna ziehen, lernen sie sofort sein griesgrämiges Gemüt kennen. Denn Vincent ist unhöflich, trinkt zu viel und scheint auch sonst keine positiven Eigenschaften zu haben. Doch Maggie braucht dringend jemanden, der auf Oliver aufpasst, während sie oft sehr lange arbeitet. Und so beginnt eine etwas seltsame Freundschaft voller Zynismus. Der Film beginnt etwas zäh, was sich jedoch schnell löst. Danach beginnt ein Film, der einem auf eine ungewöhnliche Art und Weise Lebensfreude vermittelt und die wahre Bedeutung eines Heiligen. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

5. Kiss the cook: Der Film hat seinen Untertitel „So schmeckt das Leben“ auf jeden Fall verdient, denn es ist kein Film, den man hungrig gucken sollte. Carl Casper ist Chefkoch in einnem angesehen Restaurant in L.A. Privat steckt er mitten in der Scheidung und hat daher nicht so viel Zeit, die er mit seinem Sohn verbringen kann, und auch beruflich läuft es nicht gut. Denn, obwohl er voller guter Ideen ist, wird er immer wieder gezwungen das vorgeschriebene Menü zu kochen. Nach einem Twitterkrieg mit einem angesehenen Kritiker, verliert er seinen Job. Doch zusammen mit seinem besten Freund und seinem Sohn kauft er einen Food-Truck und sie bereisen die USA und verkaufen dort Cuban Sandwiches. Der Film ist geteilt in zwei Handlungen. Der erste Teil zeigt Caspers Krise auf und den Twitterkrieg. Hier verfällt der Film in normale Verhaltensmuster und kann wenig begeistern. Doch in der zweiten Hälfte rund um den Food-Truck blüht der Film auf und mutiert zu einem genialen Feel-good-Film, der seinesgleichen sucht. Hier geht es nur um das Kochen, Essen und vor allem um das Genießen. Gepaart mit einer guten Portion Lebensfreude kann der Film so stark überzeugen, dass er 09 von 10 möglichen Punkten von mir bekommt.

6. Der kleine Prinz: Das weltberühmte Kinderbuch gerecht zu verfilmen, schien unmöglich. Daher wurde für diesen Film eine neue Geschichte um die bekannte Geschichte geschrieben – und es funktioniert. Karriere zu machen scheint das wichtigste im Leben des kleinen Mädchens, das mit ihrer ebenso ehrgeizigen Mutter neben die Bruchbude eines alten Piloten zieht. Ehrgeizig hat sie einen straffen Zeitplan, um bis zum Ende des Sommers perfekt vorbereitet zu sein für die Privatschule. Doch der Pilot von Nebenan möchte unbedingt, bevor er stirbt, noch seine Geschichte erzählen – seine Geschichte, wie er in der Wüste den kleinen Prinzen traf. Und schließlich gibt das Mädchen nach und möchte immer mehr erfahren. Dabei vergisst sie ihren Plan und lernt endlich, was es bedeutet ein Kind zu sein. Diese Verfilmung des kleinen Prinzen schockt, berührt und belehrt auf eine so herzerwärmende Weise, dass wohl kein Auge trocken bleiben dürfte. Durch zwei verschiedene Animationsarten fällt es dem Zuschauer leicht zu unterscheiden, was zur urspünglichen Fassung gehört und was neu dazugeschrieben wurde. Das einzige Nachteil des Films ist, dass die neue Geschichte spannender und liebenswerter ist als die Original Geschichte. Daher gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

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