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Am 21.01.2016 erschien die Fortsetzung um die Cops gespielt von Ice Cube und Kevin Hard in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die „Schwäger“ sind zurück. Nach seinem Erfolg im ersten Teil wird Ben Barber von seinen Kollegen immer noch nicht ernst genommen. Für seinen nächsten Fall muss der knallharte James Payton nach Miami. Er wittert seine Chance Ben als Polizist für immer loszuwerden, wenn dieser den Fall ruiniert und nimmt ihn daher nach anfänglichem Zögern mit. Und das Chaos beginnt.

Wer Kevin Hard kennt, kennt auch seinen Humor, den er in jeden seiner Filme mit einbringt. Er ist gewöhnungsbedürftig und passt nicht in jeden Film. Während er Anfang 2015 in Die Trauzeugen AG funktionierte, passt er hier nur teilweise rein. Er spielt die Rolle des ungeschickten und leicht die Nerven verlierenden Ben Barbers. Er möchte sich unbedingt als Cop beweisen, sabotiert aber immer wieder Ermittlungen durch seinen Übermut. Immer wieder auch mit einem Spruch auf den Lippen könnte er witzig sein, leider gibt es sehr viele Szenen, in denen er es einfach übertreibt. Seinen Gegenpart übernimmt Ice Cube, der den kalten und abgebrühten Cop spielt. Wortkarg und meistens hinter einer großen Sonnenbrille versteckt, versucht er den Fall zu lösen und gleichzeitig Ben unter Kontrolle zu halten. Abgerundet wird der Cast mit einem lässigen und eleganten Bösewicht, und dem ein oder anderen interessanten Nebencharakter. Leider trift der Film vor Klitschees, die Witze sind meistens zu überdreht. Trotzdem ist irgendwo noch ein Spannungsbogen vorhanden und er ist nichts komplett vorhersagbar. Im Prinzip zielt der Film auf „Reflexlachen“ ab. Das heißt, dass die Zuschauer im ersten Moment über die Witze lachen, die Stimmung aber nicht erhalten bleibt und von den Witzen nichts hängen bleibt.

Alles in allem dient der Film zur kurzen Unterhaltung, ist aber kein Film, der nachhaltig im Gedächtnis bleibt oder besonders heraussticht. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

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