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Am 03.03.2016 erscheint ein Film, der sich mit den Ereignissen des 11. September 2012 in Benghazi, Libyen auseinander setzt, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: In der Nacht des 11. September 2012 stürmen bewaffnete Libyer das amerikanische Konsulat in Benghazi, das zu dem Zeitpunkt nur mäßig geschützt ist. Doch erhoffte Rettung bleibt aus, weil kein offizieller Rettungsbefehl kommt. Nicht unweit entfernt befindet sich eine geheime CIA-Basis. Dort sind unter anderem 6 bestens ausgebildete Soldaten stationiert, die ohne zu zögern zur Hilfe eilen wollen. Nur das sie offiziell nicht da sind und der Befehl weiterhin ausbleibt.

13 hours – the secret soldiers of Benghazi ist ein packender und absolut erschütternder Film, der sich mit realen Ereignissen auseinander setzt. Dabei scheint er eine Detailtreue zu haben, die aber sehr schnell in den Hintergrund tritt. Denn der Film ist wieder einmal dem amerikanischen Patriotismus zum Opfer gefallen. Sätze, wie „Wenn Sie nicht bald Hilfe schicken, dann sterben hier Amerikaner!“ ist nur ein Negativbeispiel. Trotz einem guten Spannungsbogen, der einen an die Leinwand fesselt und bis zum Schluss mit allen Beteiligten mitfiebern lässt, geht man hinterher nicht mit den gewünscht positiven Effekt aus dem Film. Der Film setzt sich auch nicht differenziert mit den Libyern auseinander. Zwar wird immer wieder gefragt, ob es sich bei den Libyern, um befreundete Einheiten oder um potenzielle Angreifer handelt, aber im Grunde werden trotzdem alle über einen Kamm geschert.

Alles in allem hätte 13 hours ein spannender Film, der sich leider zu undifferenziert mit den Geschehnissen auseinander setzt und zu viel Patriotismus einstreut und daher leider nur 06 von 10 möglichen Punkten bekommt.

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