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Hallo ihr Lieben,
frisch aus dem Urlaub zurück, möchte ich mit euch noch einmal das zweite Quartal Revue passieren lassen. Ich habe 23 Filme gesehen (7 im April, 7 im Mai und 9 im Juni).

Die Enttäuschungen

Platz 5: Hardcore

Der Film, der komplett in der Ego-Shooter-Perspektive gedreht wurde und dabei leider sehr wacklig, was zu Begegnungen mit der Kinotoilette führte. Idee gut, Umsetzung leider noch nicht. Auch die Handlung an sich kann nicht fesseln, da der Film nur auf die Bilder setzt.

Platz 4: Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln

Ein missglückter Versuch eine Fortsetzung zu Tim Burtons Alice im Wunderland aus dem Jahr 2010 zu schaffen. Leider ist die Handlung des Films ziemlich überflüssig und auch die Bilder und die bekannten Figuren können nicht mehr überzeugen.

Platz 3: Bad Neighbours 2

Wieder Studenten in der Nachbarschaft. Während der erste Kleinkrieg zwischen Familie und Studenten noch lustig war, schafft es der zweite Teil kaum noch einen einzigen Witz zu machen und schafft es auch nicht die eigentlichen Probleme im Film richtig anzusprechen.

Platz 2: The Neon Demon

The Neon Demon ist ein Film, der viel aussagen will, aber doch nichts aussagt. Die Handlung kommt durch die langen Sequenzen zu kurz und dadurch kommt auch kein Spannungsbogen auf. Ein Film, der auf Kunst setzt, aber keine Aussage trifft.

Platz 1: A bigger Splash

Vor der atemberaubenden Kulisse Süditaliens kam der bisher langweiligste Film des Jahres. Kaum Handlung, dafür aber eine Spielzeit von über 2 Stunden, in denen die Schauspieler eigentlich nur damit beschäftigt waren, sich auszuziehen. Trotz Starbesetzung kann der Film nur enttäuschen.

Die Highlights

Platz 5: Ein Hologramm für den König

Tom Hanks, der in Saudi-Arabien ein neues Hologramm-System vorstellen soll, aber extrem lange warten muss. Währendessen hat er genug Zeit seine eigenen Probleme zu überdenken und sein Leben neu zu ordnen. Dabei ist der Film ruhig und sympathisch erzählt. Zwischendurch driftet er ein wenig ab, kriegt aber am Ende noch die Kurve.

Platz 4: Bastille Day

Keine neue Handlung, aber dafür eine spannende und in sich schlüssige. Gutes Schauspiel und nur die Hälfte aller Klitschees, dass zeigte Bastille Day. Kein harmonisches Duo, das mit Madden und Elba präsentiert wird, und auch der Eiffelturm ist nicht dauerhaft zu sehen. All das macht den Reiz des Filmes aus.

Platz 3: The Jungle Book

Da kamen die Kindheitserinnerungen wieder hoch, als wieder in einem Film das Theme zu Probier’s mal mit Gemütlichkeit lief. Die Geschichte ist bekannt und doch konnte der Film überraschen und kam wesentlich düsterer daher, als die Disney Verfilmung von 1967 und konnte wieder neu begeistern.

Platz 2: Money Monster

Jodie Foster brachte uns den bisher spannendsten Film des Jahres. Obwohl er lange Zeit als Teil-Kammerspiel inzeniert ist, schaffen es die Thematik und das Spiel mit Gut und Böse zu überzeugen. Julia Roberts tut in ihrer Rolle das restliche.

Platz 1: Ein ganzes halbes Jahr

Romantik, Drama, Tragödie. Der Film vereint sie alle. Er versucht Hoffnung zu spenden und spielt doch mit dem Unausweichlichen. Kein Kritikpunkt zu finden, gute schauspielerische Leistungen und eine gute Buchumsetzung treffen in dem Film aufeinander und schafft es damit ich in mein Herz zu spielen und die 10 von 10 Punkten abzuräumen.

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen im 2. Quartal des Jahres?

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