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Am 14.07.2016 erschien nach 20 Jahren die Fortsetzung zum erfolgreichsten Film des Jahres 1996 in den deutschen Kinos.

20 Jahre nach der Alien Invasion am amerikanischen Unabhängigkeitsttag, glaubt sich die Menschheit durch die erweiterte Technik in Sicherheit. Doch die Zeichen deuten auf einen erneuten Angriff der Aliens. Und diesmal ist die Gefahr noch größer.

1996 versammelten sich viele Zuschauer in den Kinos der Welt, um den ersten Angriff der Aliens zum amerikanischen Unabhängigkeitstag zu bestaunen. Nun 20 Jahre später, kommen die Aliens zurück, mit noch größeren Schiffen und noch gefährlicheren Waffen. Und wieder versammeln sich die Zuschauer in den Kinos der Welt, um auch diesmal wieder den Kampf mitzuerleben. Eins wird als erstes deutlich: Die Technik der Filmemacher mit den CGI Möglichkeiten hat sich stark weiterentwickelt. Independence Day – Die Wiederkehr versucht erst gar nicht einen nahtlosen Übergang zum ersten Teil zu schaffen. Die Schauspieler sind gealtert, die Technik hat sich weiterentwickelt und Will Smith ist nicht mehr an Bord. Stattdessen greift der Film gerade dies auf. Der Präsident aus dem 1. Teil ist im Ruhestand, die Luftwaffe der Menschen hat es bis auf den Saturn geschafft und Will Smith wird durch eine jüngere Ausgabe „ersetzt“. Jessie T. Usher spielt seinen Sohn Dylan Hiller, der das Erbe als Führungsperson bei der intergalaktischen Abwehr einnimmt.
Am Anfang des Films wird der Zuschauer erst einmal grob aufgeklärt, was mit den Charakteren aus dem ersten Teil passiert ist. Wir sehen den gealterten Präsidenten Whitmore, der noch immer unter den Nachwirkungen seiner „Besessenheit“ im ersten Teil leidet. Wir lernen als Neues seine Tochter kennen. Es wird zu deren Verlobten auf den Mond geschaltet. Hier bekommt man einen ersten Eindruck, wie weit die Menschheit, was die intergalaktische Abwehr angeht, inzwischen ist. Es wird wieder zurückgeschaltet auf die Erde. 20 Jahre sind seit dem Angriff der Aliens vergangen. Die Erde bereitet sich auf die Feierlichkeiten zum ehemaligen amerikanischen Unabhängigkeitstag vor. Fernab der Feierlichkeiten treffen wir wieder auf David Levinson. Er untersucht in Afrika den Absturz eines Alien-Raumschiffs, der den dort ansässigen Warlord stark zu schaffen gemacht hat. Nachdem alle Beteiligten des Films mindestens einmal gezeigt wurden, geht dann auch schon die eigentliche Geschichte los. Die Erde wird erneut von Aliens angegriffen, die dem Hilferuf der vor 20 Jahren angreifenden Aliens gefolgt sind. Nur das sie diesmal noch mehr sind, ein noch größeres Raumschiff haben – es landet auf dem gesamten Atlantik – und die Waffen denen der Erde noch immer weit überlegen sind. Nun muss sich die Erde für eine letzte große Schlacht bereit machen. Wie schon im ersten Film scheint die Menschheit angesichts der Übermacht keine Chance zu haben.
Obwohl es in diesem fiktiven 2016 keine Länder mehr gibt, sondern sich alle Staaten dem Weltsicherheitsrat unterordnen, wird ganz schnell klar, in welchem Land der Film gedreht wurde. In jeder zweiten Einstellung wird die amerikanische Flagge gezeigt und der Film trieft nur so vor Patriotismus. Die Handlung ist sehr vorhersehbar und enthält wenig neues. Die Menschheit greift mit ihren neuen Waffen lieber erst einmal an, anstatt abzuwarten. Aber der Film zielt gar nicht darauf an Neues zu schaffen. Stattdessen möchte der Film zeigen, dass 20 Jahre später viel mehr CGI benutzt werden kann, als 1996. Und so ist der Film vor allem eins: Bildgewaltig. Und so wird der Zuschauer wieder einmal unterhalten und in Staunen versetzt. Leider ist diese Wirkung nicht langfristig, denn beim Verlassen des Kinos stellt sich das Gefühl ein, dass man diesen Film nicht unbedingt noch ein zweites Mal sehen muss.
Die Mischung aus alten und neuen Charakteren gibt der Geschichte mehr Handlungsspielraum und sorgt mitunter auch für humorvolle Einlagen. Vor allem der Kontrast zwischem dem Warlord Dikembe Umbutu und dem Journalisten Floyd Rosenberg sorgten für mehrere Lacher. Ansonsten wird der Film leider sehr ernst und sehr patriotisch erzählt. Die schauspielerischen Leistungen bleiben alle auf dem gleichen Niveau und sind solide.

Alles in allem bietet Independance Day – Die Wiederkehr genau das, was der Trailer verspricht. Einfache Handlung, aber dafür bildgewaltig umgesetzt. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

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