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Hallo ihr Lieben,
im Gegensatz zu den Oscars hab ich mir nicht die heutige Nacht um die Ohren geschlagen, um die Emmys zu sehen. Dafür hab ich mir die Sendung aber aufgenommen und mir zum Frühstück angesehen (und ein bisschen über das Frühstück hinaus, die Verleihung ging über drei Stunden!). Im Gegensatz zu den Oscars hab ich aber auch nicht annähernd alle wichtigen Serien der Verleihung gesehen, daher habe ich mir nicht erlaubt eine Prognose zu veröffentlichen. Dafür möchte ich euch nur einen kurzen Überblick geben, was so schönes passiert ist.

Die Moderation übernahm dieses Jahr Jimmy Kimmel, der souverän und mit einer lockeren Stimmung durch den Abend führte. Bis auf einen kleinen faux pas, der die sozialen Medien aufrüttelte blieben die Witze größtenteils niveauvoll. Allein sein Weg auf die Bühne war zwar hindernisreich, aber dafür sehr unterhaltsam. Mein persönliches Highlight der Moderation war, als Matt Damon, kurz nachdem Kimmel seine Nominierung nicht in einen Gewinn umsetzen konnte, die Bühne betritt und Kimmel ein wenig auf den Arm nimmt.

Ein gängiges Thema ist in diesem Jahr die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA. Auf den Punkt brachte es „Master of None“-Star Aziz Ansari, als er zunächst seinen Eltern dankte (die im Publikum anwesend waren) und im nächsten Atemzug meinte, dass er Trump wählen würde, und deswegen seine Eltern daher bitte den Saal und das Land verlassen müssen (er und seine Eltern sind Inder; seine kurze Rede ist frei übersetzt!). Darauf baut auch mehr oder weniger das zweite große Thema das Abends auf. Nachdem die Oscars in diesem Jahr mit „Oscarsaresowhite“ nicht besonders gut wegkamen, feierten die Emmys ihre Vielfalt – nahmen das aber auch nicht so ganz ernst und scherzten darüber.

Ein weiteres Highlight des Abends war es, dass Jimmy Kimmel am Anfang eine „neue Regel“ erließ, die er „Maggie Smith Regel“ nannte. Denn Maggie Smith ist des öfteren nominiert, gewann auch bereits mehrmals, aber war nie anwesend. Die neue Regel besagt, dass man um den Preis zu gewinnen, anwesend sein muss. Die Ironie daran war, dass Maggie Smith auch dieses Jahr gewann, aber nicht anwesend war.

Eine Übersicht über die Gewinner könnte ihr beispielsweise auf Moviepilot einsehen. Damit wünsche ich euch noch einen schönen Abend 🙂

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