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Der Horroroctober ist angelaufen und passend dazu hat sich das Wetter verschlechtert. An so einem grauen verregneten Tag macht es auch viel mehr Spaß sich unter die Decke zu kuscheln und einen Horrorfilm zu gucken, als wenn draußen noch immer die Sonne locken würde.

26 Regisseure bekommen einen Buchstaben des Alphabets und sollten daraus eine kurze Horrorepisode drehen. Die Themen waren frei wählbar und es gibt keinen roten Faden, der die Episoden verbindet. Aber jedes Thema steht für eine andere Art zu sterben.

Ich sehe praktisch die Fragezeichen in euren Gesichtern. Wieso heißt der Film „22 ways to die“, wenn doch das Alphabet 26 Buchstaben hat? Das liegt daran, dass 4 Episoden aus der deutschen Fassung komplett gestrichen wurden, die im Original „The ABCs of Death“ noch aufgeführt waren.
Nach der Beschreibung dachte ich, dass man mit einem Episodenfilm eigentlich nichts falsch machen kann und vielleicht noch ein bisschen Abwechslung in meine Liste bringt. Leider enttäucht der Film auf ganzer Linie, denn jede Episode ist abstruser als die andere. Dabei kamen so viele Trashsequenzen zusammen, die auch noch in keiner Sekunde gruselig oder horrormäßig sind, dass man den Film spätestens ab dem Buchstaben F ausschalten möchte. Die Episodenideen sind zwar mitunter sehr kreativ, aber auch so abgedreht, dass „22 ways to die“ ein Film ist, den ich gerne für immer aus meinem Gedächtnis löschen möchte.

Gruselfaktor: 0/5
Handlung: 1/5
Umsetzung: 0/5
Gesamt: 0/5

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