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Hallo ihr Lieben,
nach meinen schönen Erfahrungen im letzten Jahr auf der German Comic Con in Dortmund, zog es mich dieses Jahr nicht ganz so weit weg, denn dieses Jahr gab es eine zusätzliche Comic Con in Berlin. Extra für diesen Anlass legte ich mir ein neues Cosplay-Kostüm zu und ging dieses Jahr als Daenerys Targaryen. Meinen Freund hatte ich wieder dabei, er zog sich wieder sein Commander Ryker Kostüm an. Dieses Jahr hatten wir dazu gelernt und waren bereits eine Stunde vor Beginn da, ergatterten so einen guten Parkplatz und einen Platz relativ weit vorne in der Schlange. Allerdings hatte ich den Oktober ein wenig unterschätzt und ließ mich so nur von meinem Mantel wärmen (bei dem Wind fast unmöglich) und bibberte so eine Stunde vor mich hin.

Als sich endlich die Toren öffneten ging das erste Gedränge auch schon los. Glücklicherweise drängte sich die Massenbewegung nach rechts in die zweite Halle, während mein Freund und ich uns wieder von der Masse lösten und nach links in die erste Halle traten. Dort waren wir nun fast alleine (es lebe die Massenbewegung!) und konnten zunächst die Stände der verschiedenen Verlage und Zeichner bewundern. Leider war unser Budget aber wieder für Merchandise verplant, auch wenn einige Bücher echt interessant klangen.

Auch dieses Jahr gab es wieder Panels mit Star Gästen. Dieses Jahr sahen wir uns Famke Janssen, James Marsters, Billie Piper und Christopher Lloyd an. Leider steckt hier mein größter Kritikpunkt der diesjährigen Comic Con. Die Panels fanden diesmal nicht in einem abgetrennten Raum statt, sondern mitten in der zweiten Halle, nur mit ein paar Trennwänden abgeschirmt, weswegen die laute Grundakustik schon sehr störend war. Gleichzeitig wurden die Mikros so leise gedreht, dass sie anscheinend den Rest der Halle nicht stören sollte. Leider war dadurch so gut wie gar nichts von den Panels zu verstehen. Obendrein reichten die Sitzplätze nicht einmal ansatzweise aus, um alle Interessenten zu versorgen und da aus Sicherheitsgründen keine Stehplätze erlaubt waren, gab es mitunter lange Schlangen und man konnte seine Stars teilweise nicht einmal sehen. Wobei das Sehen auch relativ war. Denn bereits im dritten Panel des Tages, gab die Kamera oder die Beamer den Geist auf und so gab es keine große Übertragung auf den Leinwänden mehr und von weiter hinten gab es kein Überblicken der vielen Köpfe. So kann ich nun zwar behaupten bei den oben genannten Panels gewesen zu sein, aber ich kann weder sagen, was dort erzählt wurde, noch habe ich die Stars wirklich gesehen. Das ist sehr sehr schade!

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine breite Palette an Cosplayern, auch wenn die Zahl im Gegensatz zu Dortmund stark gesunken ist. Hierzu folgende Beobachtungen:
– die Anzahl an stark aufwändigen Kostümen ist sehr stark gesunken, die meisten wurden eher einfacher gehalten
– nach der Feier von Zurück in die Zukunft im letzten Jahr gab es vermehrt Marty McFly Cosplayer
– der Hype um Suicide Squad hat wieder einmal viele Harley Quinns hervorgebracht, jedoch weniger als befürchtet, die Anzahl der Joker ist stark gesunken (auch wenn es immer noch mehr als genug waren)
– der Hype um Deadpool ist vorbei, es gab nur noch wenige im Deadpool Kostüm
– durch das Star Trek Jubiläum gab es in diesem Jahr viele Kostümierungen in diese Richtung, allerdings abgesehen von einem Spock, einem Klingonen und meinem Freund als Ryker waren die meisten keine spezifischen Charaktere, sondern trugen lediglich die Uniform

Dieses Jahr hab ich auch die Comic Con zum Networken genutzt und so unsere Königin der Blogparaden die singende Lehrerin trotz kleiner Treffpunktschwierigkeiten (wieso gibt es in diesen blöden Messehallen auch nie Handyempfang?) auch mal in natura kennengelernt.

Die Anzahl an Merchandise Ständen war auch diesmal wieder sehr groß und die Auswahl riesig. Wir haben wieder unser ganzes Budget verbraten, aber sind dafür sehr glücklich, wenn auch mit schmerzenden Gliedmaßen nach Hause gefahren. Vielleicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr…

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