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Wenn eine filmliebende Bloggerin mit einer ebenfalls filmlliebenden Freundin nach London reist, ist es wohl unausweichlich, dass man sich an irgendeiner Stelle in einem Kinosaal wiederfindet. Und so kam es auch. Am letzten Montag flog ich mit meiner besten Freundin Alice nach London (erinnert ihr euch an ihre Gastkritik zu Jurassic World?). Da wir bereits sehr früh flogen, mussten wir um 2Uhr Nachts aufstehen. Dementsprechend müde waren wir dann in London. So beschlossen wir unsere Sightseeing Tour erst am Dienstag zu starten und gingen in die Nachmittagsvorstellung von Beauty and the Beast im Curzon Victoria.

Das Kino:

Wir wählten das Curzon in Victoria, weil es am nähsten zu unserem Hotel lag. Bekommen haben wir ein sehr kleines Kino. Unser Kinosaal hatte vielleicht 30-40 Sitzplätze, die aber gut gefüllt waren. Sitze und Leinwand waren mit einem deutschen kleinen Kino vergleichbar. Auch die Werbung vorab und die Trailer waren aus Deutschland bekannt. Allerdings gab es keine Eispause, die sich ewig hinziehen konnte (kann natürlich auch an der Größe des Kinos liegen). Dafür gab es statt einem Foyer eine schöne Lounge, in der man sich niederlassen konnte mit einer kleinen Bar, die wenig Wünsche offen lässt. Das Curzon gehört zur gleichnamigen Kinokette, die überall in London verstreut liegen und bewahrt sich dabei seinen Charme, bei dem die großen Ketten in Deutschland (CineStar, Cinemaxx, Cineplex, etc.) nicht mithalten können.

Der Film:

Ursprünglich hatte ich die neuste Realverfilmung eines alten Disneyklassikers bestreikt, weil ich Disney für diesen sehr unkreativen Weg Geld zu verdienen, nicht auch noch belohnen wollte. Während bei den ersten drei Realverfilmungen (Maleficent, Cinderella und The Jungle Book) wenigstens immer irgendwo eine neue Stimmung, ein neues Gefühl oder ein neuer Ansatz gezeigt wurden, wurde Beauty and the Beast beinahe wörtlich adaptiert. Dadurch, dass ich den film jedoch im englischen Original sah, fiel mir dies jedoch weniger negativ auf.
Der Film ist vorallem mit guten Schauspielern besetzt, die den größten Charme des Films ausmachen. Hinzu kommt das liebevolle Szenenbild und die altbekannte, aber noch immer herzberührende, Musik des Films. Hingegen konnte das sprechende Mobiliar von der Gestaltung nicht mit der Disneyvariante mithalten. Ich hatte lange Probleme sie als sympathisch wahrzunehmen.
Die einzigen Abweichungen zum Drehbbuch von 1991 sind ein paar Hintergrundinformationen über die Eltern von Belle und dem Biest. Hier wurde anscheinend versucht etwas Tiefe zu vermitteln und den Charakteren eine Hintergrundgeschichte zu geben. Allerdings wird dies so schnell und so lieblos abgehandelt, dass man den Versuch der Tiefe als gescheitert ansehen darf.

Alles in allem konnte mich Beauty and the Beast irgendwo doch überzeugen, vorallem durch das schöne Szenenbild und die guten Schauspieler. Meine Grundkritik, dass es für Disney lediglich schnelles Geld war, besteht aber weiterhin. Dafür bekommt der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

Meine Reise nach London:

Dies soll nun kein ausführlicher Reisebericht werden, denn dafür hat dieser Blog denke ich mal die falsche Zielgruppe. Trotzdem möchte ich ein paar Worte verlieren und euch das ein oder andere Bild zeigen.
Zunächst sollte gesagt sein, dass dies mein erster Trip nach London war. Demnach war ich also noch sehr überrascht über die saubere Großstadt und die freundlichen Menschen. Wir waren für 5 Tage in London und dachten, dass die Zeit gut reichen würde, um alles wichtige zu sehen. Diese Fehleinschätzung mussten wir bereits am zweiten Tag feststellen. Denn die Sehenswürdigkeiten haben im Schnitt von 10Uhr bis 17Uhr geöffnet. Aber gerade im Tower of London oder im Westminster Abbey verbringt man gerne mal ein paar Stunden und wenn man dann noch die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten mit einrechnet, schafft man im Eiltempo maximal drei Sehenswürdigkeiten an einem Tag. So kam es, dass ich zwar für mich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen habe, aber bei weitem nicht alles, was ich mir vorgenommen hatte.

Ein kleiner Blick auf die Themse.

Wie könnte es einen Bericht über London ohne ein Bild des Glockenturm mit der gewaltigen Big Ben geben?

St. Pauls Cathedral. Man beachte den strahlend blauen Himmel, während es in Deutschland teilweise geschneit hat 😉

Ein Besuch im Sherlock Holmes Museum durfte natürlich auch nicht fehlen!

Ich möchte noch einmal das wunderschöne Wetter betonen. Oh und das Bild zeigt das London Eye 😉

Mein ganz persönlicher Towerrabe führte uns durch den Tower of London und fand den Weg bis zu mir nach Hause 🙂

Zum Abschluss kann ich nur sagen: London, ich komme wieder. Und dann zeigst du mir all deine anderen Schätze!

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